Veranstaltungen und Vorbereitung
Alles rund um die Geschichtswerkstatt Bräunlingen sowie aktuelle politische Trends.
Im neuen Band der "Schriften der Baar" (2026) finden Sie zweite Beiträge zur NS-Zeit im Schwarzwald-Baar-Kreis:.
a) "Polnische Zwangsarbeiter in Blumberg 1940-1945" von Wolf-Info Seidelmann (Seiten 9-32)
b) "Katholizismus und Nationalsozialismus in der Region - Konflikt und Anpassung" von Wolfgang Heitner (Seiten 33-50).
[ Schriften der Baar, Band 69, 2026, hrsg. vom "Verein für Geschichte und Naturgeschichte der Baar", ISSN 0340-4765, 255 Seiten, 25,00 Euro.]
Wir weisen Sie auch gerne auf unsere eigene Publikation hin, im Februar 2026 (mit kl. Ergänzung) in 2. Auflage erschienen:
"Zeitzeugenaussagen zum Nationalsozialismus in Bräunlingen - Interviews aus den Jahren 1991-1993" (veröffentlicht 1996), 2.Auflage, 2026, 72 Seiten, jetzt ergänzt mit den "Anmerkungen von Bürgermeister Jürgen Guse zu Zeitzeugenaussagen zum Nationalsozialismus in Bräunlingen (1996)", 2 Seiten; geleimte Print-Ausgabe, erhältlich über die Geschichtswerkstatt (
Und hier noch zwei Lesetipps zu Buch-Neuerscheinungen 2026 mit überregionalem Bezug:
a) Vasco Kintzel, Mit der Gestapo am Kaffeetisch. Nazis als Erbe: Spurensuche eines Kriegsenkels zwischen Verdrängung und Wahrheit, Umland-Verlag, 2026, 317 Seiten, 19,95 Euro. "Vasco Kintzel [hat] eine packende und berührende Erzählung geformt, die beispielhaft stehen kann für eine neues Narrativ der Nachkriegszeit" (Sebastian Schoepp).
b) Matthias Brandt, Nein sagen. Über den 20. Juli 1944, meine Eltern und persönliche Verantwortung heute, Kiepenheuer&Witsch, 2026, 118 Seiten, 16,00 Euro. Matthias Brandt, der Sohn des ehemaligen Bundeskanzlers Willy Brandt und seiner Frau Rut, hielt 2025 eine denkwürdige Rede zur Erinnerung an die Widerstandskämpfer des 20.Juli 1944. Anlass für Matthias Brandt, sich entgegen seiner bisher geübten politischen Zurückhaltung nun zu äußern, gaben die bedrohliche Wiederkehr des Rechtsextremismus und die Wahlerfolge der AfD.
Gerne empfehlen wir Ihnen auch die Unterstützung dieser Kampagne:
Kampagne „Rettet die Gedenkstätte“ ("Köpenicker Blutwoche" Berlin): Die Zukunft der Gedenkstätte „Köpenicker Blutwoche” sieht dramatisch aus – deshalb wurde am 22.04.2026 diese Kampagne gestartet. Diese Gedenkstätte ist mehr als ein Gebäude. Sie ist das Mahnmal eines Monuments, in dem die Demokratie sichtbar zerbrach. Nähere Informationen zur Kampagne mit Möglichkeit zur Unterschrift bei: https://www.rettet-die-gedenkstaette.de/
Zum Vormerken:
So., 08.11.2026, 14.30 Uhr in Bräunlingen - Veranstaltung der Geschichtswerkstatt:
Präsentation - Einblicke in die Arbeiten der Geschichtswerkstatt: "Bräunlingen in der Zeit des Nationalsozialismus."
Anschließend willkommende Fragenrunde.
Es werden Originalfotos- und Dokumente aus der NS-Zeit zur Besichtigung ausgestellt.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
Bucherscheinung:
Jetzt in 2. Auflage: "Zeitzeugenaussagen zum Nationalsozialismus in Bräunlingen". Interviews aus den Jahren 1991-1993. Dokumentation, Din-A4-Format, Leimbindung. In Bräunlingen direkt erhältlich bei Tourist-Info (beim Stadttor) und im Kelnhof-Museum - oder bestellbar über Geschichtswerkstatt (
Zurückliegende aktuelle Vorgänge:
28. April 2026: Zum 2.Sterbejahrtag (29.April) von Dr.Tilmann Moser, Psychoanalythiker und Körpertherapeut, veröffentlicht die Geschichtswerkstatt eine Erinnerung in den 'Bräunlinger Stadtnachrichten' mit Würdigung seiner Beiträge zur Aufarbeitung der NS-Vergangenheit.
22. März 2026: Die umgestaltete neue Website der Geschichtswerkstatt geht 'online'.
17. März 2026: Zum 1.Sterbejahrtag (19. März) von Helene Schächter, einer indirekten Bräunlingerin, der letzten Zeitzeugin der jüdischen Familie Zimmt, veröffentlicht die Geschichtswerkstatt in den 'Bräunlinger Stadtnachrichten' eine Erinnerung. Am 25. März publizieren die Lokalzeitungen "Südkurier" und "Schwarzwälder Bote" den Beitrag.
08. März 2026: Landtagswahl: Ergebnisse Bräunlingen in % der gültig abgegebenen Zweitstimmen [in Klammern die Landesergebnisse]:
CDU 35,1 % [29,7],
Grüne 24,8 % [30,2],
AfD 19,4 % [18,8],
FDP 6,9 % [4,4],
SPD 4,8 % [5,5],
Linke 2,7 % [4,4],
Freie Wähler 1,6 %
Wahlbeteilung: 71,8 % [69,6].
Vergleich zur letzten Landtagswahl (Bräunlingen im Vergleich mit Bräunlingen in %):
Die CDU gewinnt stark (+10,8).
Die Grünen verlieren stark (-11,9).
Die AfD gewinnt stark (+10,1).
Die FDP verliert stark (-6,8).
Die SPD verliert leicht (-2,7).
Die Linke gewinnt leicht (+1,2).
Die Freien Wähler verlieren leicht (-0,8).
[Quelle: https://landtagswahl-2026-bw.swr.de/public/ec/ergebnis-braeunlingen.html]
01. März 2026: "Aktionstag Geschichte" in St.Georgen / Schwarzwald-Baar-Kreis: Die Geschichtswerkstatt ist präsent mit einem Info-Stand und Kurzvortrag von Christoph Nobs zum Thema "Widerstand und Kollaboration der katholischen Geistlichen in Bräunlingen während der Zeit des Nationalsozialismus".
Der Vortrag handelt vom frühen Widerstand des Bräunlinger Stadtpfarrers Dekan Julius Meister – und mit dem Phänomen der 1934 erfolgten Zuweisung des nationalsozialistischen Vikars Alfred Burger. (Handout erhältlich über <
Februar 2026: Die "Zeitzeugenaussagen zum Nationalsozialismus in Bräunlingen" wieder erhältlich in 2.Auflage (jetzt ergänzt mit "Anmerkungen des Bürgermeisters Jürgen Guse" von 1996).