1934/1935 in Bräunlingen: ein „brauner“ Priester und der „Wolf im Schafspelz“
Der Priester Alfred Burger wirkte als Vikar vom 08.03.1934 bis kurz vor Ende September 1935 in Bräunlingen. Er war pro-nationalsozialistisch eingestellt und wirkte gegen seinen dienstvorgesetzten Pfarrer und gegen die Pfarreigemeinschaft, wie bereits zuvor schon an anderen Orten. Danach gab er sein Priesteramt auf, wechselte ins Zivilleben als Lehrer und heiratete schließlich. Nach 1945 versuchte er, wieder zum priesterlichen Dienst zugelassen zu werden.