Besatzungszeit, Kriegsfolgen und Ende der zwölfjährigen Nazi-Herrschaft
Mit der Besetzung Bräunlingens im Mai 1945 durch das französische Militär ging das Kriegsende einher. Darauf folgend die Besatzungszeit und alles, was an Herausforderungen durch Kriegsfolgen und dem Ende der zwölfjährigen Nazi-Herrschaft passiv oder aktiv zu organisieren, zu ordnen und zu bewältigen war.
In der Menüleiste (links) zwei aufschlußreiche Beiträge zum Aufrufen:
a) BESATZUNGSZEIT SIEBEN THEMENFELDER : 1.Militärische Besetzung, 2.Besatzungsverwaltung, 3.Requisitionen/Ernährungslage, 4.Entnazifizierung, 5.Frauen, 6.Flüchtlinge, 7.Politischer Neuanfang. Eine inhaltsdichte Ausarbeitung von Dr. Arnulf Moser, die er am 21.09.1997 in Bräunlingen vorgetragen hat anlässlich der vierten Veranstaltung zur Vergangenheitsbewältigung 1996/1997 (präzise Angaben zum Vortragsmanuskript: siehe Rubrik "Autoren/Literatur/Quellen", dort bei: B./1./Moser, Arnulf).
b) NACHKRIEGSBÜRGERMEISTER JOHANN ZIRLEWAGEN , 1945 ins Amt eingesetzt von der französischen Militärverwaltung: Seine Rolle, seine Aufgaben, seine Persönlichkeit und der (nachträgliche) Umgang mit ihm. Ein Beitrag von Marc Zirlewagen in der von ihm herausgegebenen Familienchronik (präzise Angaben zum Buch: siehe Rubrik "Autoren/Literatur/Quellen", dort bei: B./1./Zirlewagen, Marc).
Hier weiter unten finden Sie die Aussagen der Zeitzeugen zum Thema Kriegsende und Besatzungszeit.
Noch ein interssanter Aspekt als Leseempfehlung: Welche "Rollen" nahmen die katholischen der Priester in der Erzdiözese Freiburg 1939-1948 "zwischen Krieg und Besatzung" ein? Hierzu gibt es seit 2024 eine aufschlussreiche Studie von Johannes Küber: KATHOLISCHE PRIESTER ZWISCHEN KRIEG UND BESATZUNG. Rolle und Selbstverständnis des badischen Klerus, 1939-1948. Dezember 2024, 664 Seiten, kart., 9 SW-Abb., 3 Farbabb., 66,00 Euro, ISBN 978-3-8376-7574-0, https://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-7574-0 "Wie positionieren sich katholische Geistliche zwischen Nationalsozialismus, Zweitem Weltkrieg und Frieden? Und welchen Platz nahmen sie zwischen Seelsorge und Politik im komplexen Verhältnis von Besatzern und Besetzten ein? Am Beispiel des Erzbistums Freiburg rückt Johannes Kuber erstmals auf breiter Quellenbasis die Priester vor Ort als Akteure in den Fokus. Er analysiert die Strategien und Exklusionsmechanismen, mit denen die Pfarrer - etwa als Reaktion auf die Vergewaltigungen deutscher Frauen durch aliierte Soldaten - ihre Gemeinden und ihre eigene Stellung zu stabilisieren versuchten, und geht dabei auch auf den bis heute umstrittenen Freiburger Erzbischof Conrad Gröber ein."